Runner #8: „und jährlich grüßt das Murmel-Blogger-Tier“

Erstmal ein frohes Neues Jahr. Das hatten wir doch schonmal, oder?

Schon wieder ist ein Jahr rum und man fragt sich, wann Mann hier die letzten Zeilen geschrieben hat. Im April 2019 war es, als ich mich nach kurzer Krankheit zurückmeldete. „Ist der Läufer ein Kurzstrecken-Blogger“ – die Frage hat Runner #5 hier schon einmal gestellt. Ich denke, wenn man das ganze nicht gerade professionell macht ist es eine natürliche Entwicklung. Die Prioritäten verschieben sich, der persönliche Lauf-Hype lässt nach…

Moment! Ist das wirklich so?

Aus meiner persönlichen Warte betrachtet, kann ich nur sagen, dass sich bei mir die verfügbare Trainingszeit reduziert hat, weil andere Dinge mehr Zeit beanspruchen.

Die verbleibende Zeit nutze ich derzeit eher zur ‚Gesunderhaltung‘. Heißt, früher lief ich, weil ich schneller werden wollte, weil ich mir Ziele gesetzt habe und weil ich Spaß daran habe mit meinen Lauf-Homies an den Start zu gehen. Und jetzt? Muss ich laufen, damit der Blutdruck nicht zu hoch und der Anzug mit dem italienischen Schnitt nicht zu eng wird. What a difference three years make.

Aber ich habe dennoch Spaß am Laufen. Speziell jetzt im Winter, wenn die Wintersonne auf dem Neckar glitzert und der Boden frostig weiß glänzt.

Meine Motivation ist ungebrochen und nach einem Jahr voller gesundheitlicher Rückschläge und beruflichem Stress soll in 2020 nun endlich wieder an die guten Vorjahre bis 2017 angeknüpft werden.

2019 war eigentlich gar nicht so schlecht. Zumindest die 10 km Zeit in Mudau war gut. Beim Bottwartal-Halb-Marathon hat sich jedoch wieder gezeigt. Geht eine Vorbereitung auf einen Halb-Marathon oder Marathon ohne genügend lange Vorbereitungsläufe? Die Anwort lautet: Nein! Nein! Nein! Und nochmals: Nein! Ich habe genug verschiedene Trainingspläne und Trainingsformen ausprobiert. Lange Läufe sind nur durch mehr lange Läufe zu ersetzen. Wenngleich natürlich auf die Belastungssteuerung geachtet werden muss: Zu viel ist immer Mist!

Was ich damit sagen will: Nach 13 km war ich beim Halb-Marathon tot! Anfängerfehler!

Passiert mir das 2020 noch einmal? Nein!

Werde ich weiter mit Trainingsplänen herumexperimentieren? Nein!

Genug der negativen Worte: Den Blick nach vorne gerichtet!

Was kommt 2020?

Aaaaalso: Ich dachte da in erster Linie an Honolulu. Honolulu? Ja, Honolulu! Das habe ich seit mehreren Jahren schon vor, mich zu meinem nächsten runden Geburtstag selbst zu beschenken und nach Hawaii zu reisen. Zu eindrucksvoll waren die Bilder und Videos die ich zum Thema gesehen habe. Das muss jetzt einfach sein!

So als Vorbereitung dachte ich wieder an den Bottwartal-Team-Event. Im Frühjahr könnte ich mir zudem mal wieder den Trollinger-Halb-Marathon oder den Wings-For-Life Worldrun vorstellen. Im Sommer wäre der Vilstal-Halb-Mararthon (7-14-21 km) in Reisbach mit anschließendem Volksfestbesuch (man muss sich ja belohnen 🙂 ) wieder ne tolle Sache. Voraussetzung: Der Bewegungsapparat streikt nicht und es gesellt sich nicht wieder ein weiteres Zipperlein dazu.

Übrigens: Ich habe mir – wie 2019 geschrieben – die Inov-8 Terra Ultra mit der Graphene-Sohle gekauft. Super Schuh, dass sei hier gesagt. Aber ob die Sohle tatsächlich länger hält?

Ich werde es euch verraten. Mein Ziel ist auch in 2020 mindestens einmal pro Quartal wieder was zu schreiben.

Sollte jemand von euch mit Laufreisen nach Hawaii Erfahrung haben, würde ich mich über ein paar nette private Zeilen freuen.

Stay tuned und geht laufen

Euer

 

Runner #8

PS: Vielleicht sind meine Lauf-Homies ja auch wieder fit?

About Markus (aka Runner #8)

Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone... ...also so ab km 35 :-)

Check Also

Runner #8: Auch wenn ich den anderen… (sehr kurze) Nachlese Weinheimer Herbstlauf 2016

…mit dem Gepiepse meines Metronoms auf den Geist ging: Es war ein toller Lauf. Wir …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.