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Läuferblogs… Information? Motivation? Community?……

Nachdem ich es mit meinem letzten Beitrag schon angekündigt hatte und Eddy zurecht angemerkt hatte, dass der Titel nicht so ganz zum Inhalt passt, kommt nun der Beitrag, den ich eigentlich schreiben wollte.

Die Läuferblogs und ihre psychosoziale Komponente……

Natürlich schreibe ich das nicht, sondern, einen kurzen Beitrag, warum Laufblogs interessant und wichtig sind.

Ich hatte ja schon mal vor einiger Zeit darüber berichtet, dass es den Anschein hat, dass viele Blogs im Laufe der Zeit anscheinend nicht mehr gepflegt werden – siehe den Beitrag: Sind Laufblogger nur Kurzstreckenblogger….?. Nachdem nun einige Zeit ins Land gegangen ist, gibt es revolutionäre neue „Erkenntnisse“, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

1. Es gibt mehr Blogs als man denkt

2. Man findet immer wieder gute Blogs

3. Man findet aber immer noch „Zombie-Blogs“, d.h. Blogs die schon seit Jahren keinen Eintrag mehr haben

4. Blogs lesen macht Spaß

Nachdem ich früher mich auf ca. 5 Blogs konzentriert hatte, habe ich aktuell ca. 15 Blogs, die ich regelmäßig lese (nur zum Thema laufen). Durch die Blogroll Funktion auf dieser Webseite ist das auch ganz einfach, da die mir immer die neusten Berichte anzeigt, so sehe ich immer, wann z.B. Eddy oder Din einen neuen Beitrag gepostet haben.

Was ich persönlich mir von anderen Läuferblogs erwarte:
– Berichte von anderen Begeisterten, denen das Laufen genauso viel Spaß macht wie uns

– Berichte zu Allem, was einem beim Laufen passieren kann

– Erfahrungen zu Schuhen, Kleidung, Gadgets, etc.

– Berichte zu Laufveranstaltungen

– „Plauschen“

Erfahrungsaustausch: 
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass Teile davon auch in den gängigen Zeitschriften wie RunnersWorld, etc. zu lesen sind. Allerdings sind mir diese Artikel meist zu kurz gefasst. Ja, die technischen Daten eines Laufschuhs sind interessant – es interessieren mich aber auch die „weichen“ Komponenten des Schuhs, d.h. macht es Spass mit dem Schuh zu laufen, wie fühlt er sich an, etc.. Das kommt in den 5-10 Sätzen, die ich in den Magazinen lesen kann zu kurz. Da interessiert es mich mehr, wenn der Schuh von zwei Bloggern getestet wurden und ich per Kommentar noch die ein oder andere Frage dazu stellen kann. Zudem findet man mit der Zeit raus, welcher Blogger ähnliche Vorlieben hat und erhöht damit die Trefferzahl, wenn man nach einem guten Test z.B. zum gleichen Schuh greift.

Das gleich gilt auch für Gadgets. Klar kann ich mir dazu in der Fachpresse etwas lesen – gefühlt sind die Tests aber meist gleich geschrieben und auch sehr oberflächlich (eben mit 5-10 Sätzen beschrieben). Alternativ kann ich zu DC Rainmaker gehen, der Seitenlange Tests z.B. zu der neuen Fenix 3 erstellt und dort wirklich jedes Feature testet. Oder ich kann bei Eddys Laufblog nachlesen, wie er sich mit seiner neuen V800 fühlt fühlt. Das sind alles Details, die ich aus der Fachpresse nicht erfahre.

Motivation!!
Der wichtigste Punkt bei Laufblogs ist aber auch zu erfahren, was andere Läufer gerade beim Training so erfahren. Der/Die eine gerade in die Saison gestartet ist und eine neue PB gelaufen ist, ein anderer hat gesundheitliche Probleme und erzählt wie er die Probleme mit der Achillessehne in den Griff bekommt ein anderer berichtet über einen lockeren LongRun am Sonntag morgen. Durch die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen kann man zudem auch hierzu weitere Informationen bekommen und man kann sich über weitere Details oder Tips austauschen. Zudem ist es beruhigend zu Erfahren, dass Sebastian mit den gleichen Problemen kämpft, die einen den Trainingsplan verhageln und Peter auch auf der Suche nach der Motivation ist ;-).

Als Läufer ist man ja häufiger (zumindest ist das bei uns hier so) alleine unterwegs, d.h. man muss sich 2-4 mal pro Woche motivieren zu laufen. Wie wir alle wissen, kommen da dann die ein oder anderen Schweinehunde hoch, die einen davon abhalten zu laufen. Hier hilft bei den Bloggern vom Mothblog natürlich Apps wie Runtastic, etc. auf denen ich ständig sehen kann, wie fleißig die anderen sind, während meine Kilometerleistung weiterhin einer Flatline gleicht. Motivierend ist es für mich auch zu sehen, dass andere Blogger die gleichen Probleme wie ich habe (Zeit, Verletzung, etc.) und trotzdem laufen und gerade einen neue Bestzeit in Frankfurt gelaufen sind. Das spornt einen an, doch noch mal die Laufschuhe rauszuholen und eine kurze Runde hinzulegen.

Worin unterscheiden sich die Blogs?
Wenn man sich so durch die Bloglandschaft liest, fällt einem auf, dass es verschiedene Arten von Blogs gibt.

Es gibt die professionellen Blogs, die nahezu täglich einen Beitrag posten mit stylischen Photos und Berichten zu Veranstaltungen, Hersteller-Events, etc.. Meist wird dort mehr als ein Thema behandelt und teilweise wird mit professionellen Fotografen gearbeitet.

Daneben die Blogs, die im wesentlichen ein Tagebuch des Läufers sind. Meistens findet man dort auch persönliche Berichte, z.B. über das Abnehmen, oder was sonst gerade so passiert ist. Laufen ist hier meist nur ein Teil der Berichte.

Weiterhin gibt es die kommerziellen Blogs, die sich zwar mit dem Thema Laufen beschäftigen, dahinter steht aber in der Regel ein Geschäft, Unternehmen, etc. das Produkte oder Dienstleistungen verkaufen will (z.B. Lauftraining).

Und zu letzt noch die LaufHobbyBlogger, die über alles bloggen, was ihnen im Umfeld Laufen gerade am Herzen liegt.

Wahrscheinlich könnte man sich jetzt noch zahlreiche weitere Kategorien einfallen lassen, ich denke aber, dass man damit die meisten Blogs einstufen kann.

Fazit:
Entscheidend ist -> Die Mischung macht es. Es gibt nicht den einen besten Blog. Jeder hat seine Berechtigung und liefert für mich interessante Informationen, oder einfach nur eine Plattform zum gegenseitigen Austausch. Daher kann ich nur jedem empfehlen sich häufiger mal durch das Blogger-Netz zu klicken. Man findet immer mal wieder einen interessanten neuen Blog, den es sich lohnt in Zukunft auf dem Leseradar zu haben.

Man liest sich………..

About Dietmar

Ich laufe seit 2012 und versuche das ganze mit dem nötigen Ernst, aber immer mit Spass zu betreiben.

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