42,195 Kilometer – Geschafft

Am 26. Oktober war es nun endlich soweit. Nach Monaten der Vorbereitung ging es nach Frankfurt um am BMW Frankfurt Marathon teilzunehmen.

Die letzten Tage der Vorbereitung liefen nicht optimal. Ich hatte die letzten Wochen immer mal wieder Probleme mit dem rechten Knöchel, so dass ich mein Laufpensum deutlich reduzieren musste. IMG_1648.JPG In der Woche vor dem Marathon konnte ich gar nicht mehr gelaufen. All dies führte natürlich dazu, dass ich entsprechend Nervös war, ob ich die Distanz wirklich schaffe.

Um 08:00 klingelte der Wecker… Meine Lauffreunde schrieben schon, dass sie beim Frühstück sitzen, aber ich hatte keinen Hunger und beschränkte mich darauf zwei Riegel zu essen und Wasser zu trinken. Eine Stunde vor dem Start machten wir uns dann auf den Weg vom Hotel zum Start, den wir kurz nach 09:00 erreichten. Da alle aufgrund der Nervosität noch mal schnell auf die Toilette mussten, machten wir uns noch mal auf den Weg in die U-Bahn, da wir dachten, dass dort die Schlangen deutlich kürzer sind. Leider war das ein Irrtum und so gingen wir erst kurz vor 10:00 in Richtung Start. Just in dem Moment, also wir am Start vorbei liefen, ging es auch schon für die Spitzenläufer los und wir drängten uns noch in Richtung unseres Startblocks – was sich aufgrund der Menschenmassen als ziemlich mühsam herausstellte. Nach ein paar Minuten haben wir es dann auch aufgegeben und sind über einen Seiteneinstieg in die Startaufstellung gegangen. Wir standen kaum 2 Minuten, dann ging es auch schon los… Entspannt war das nicht….

Die ersten Kilometer liefen dagegen sehr entspannt. Mit einem Puls von 145-150 und einer Pace von ca. 6:30 war alles im grünen Bereich. Die Stimmung entlang der Strecke war sehr gut und die ersten 10 Kilometer vergingen wie im Flug. Danach ging es aus der Stadt raus und am Rhein entlang. Dies war auch gefühlt der Streckenteil, der sich am längsten zog. Am Ende war ich und Stephan, der zu diesem Zeitpunkt mit mir lief, froh als wir die 21,1 Kilometer Marke überquerten… Halbzeit…. Nach weiteren 6 Kilometern erreichte ich dann „Neuland“… 27 Kilometer…. Weiter bin ich bisher noch nie gelaufen…. Weiter geht’s… Ich hielt auch weiter an meiner Taktik, die ich Anfang des Jahres schon beim Bonn Marathon verwendet hatte…. Durchlaufen bis zur Verpflegungsstation und dort dann kurz ins schnelle Gehen wechseln, bis ich mein Geld und das Wasser getrunken habe… Dann weiter im Laufschritt.

Bei Kilometer 35 wartete ich dann auf den Hammermann – der allerdings nicht kam, wahrscheinlich hatte er sich einiger der anderen Läufer ausgesucht. Mir ging es nämlich zu dem Zeitpunkt richtig gut und war eher im Runners-High. Mit der passenden Musik im Ohr lief ich gut gelaunt den nächsten Kilometern entgegen…. Schnell noch mal auf den Powersong wechseln und die Pace noch mal anziehen. Der letzte Kilometer…. Ein super Gefühl…. Dann die letzten Meter in die Festhalle hinein… Scheinwerfer…. Cheerleader… Und ich werde sogar namentlich begrüßt…. Finsh….. Super Gefühl….

Schnell die Medaille und eine Isodecke abholen, eine warme Suppe trinken und auf meine Lauffreunde warten und gemeinsam den Sieg feiern.

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Fazit: Alle Schreiber dieses Blogs haben die Mission 41,195 erfolgreich abgeschlossen. Wir hatten riesen Spaß und haben mit dem Frankfurt Marathon einen sehr gut organisierten und von der Strecke sehr abwechslungsreichen Marathon gefinished.

Abends um 19:00 saßen wir dann in einem Pub und überlegten uns schon, welche Herausforderungen wir in 2015 planen.

To be continued…….

 

P.S. Hier noch mal einen Statistik meiner Laufleistungen bis zum Marathon in diesem Jahr:

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About Runner#5

Ich laufe seit 2012 und versuche das ganze mit dem nötigen Ernst, aber immer mit Spass zu betreiben.

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Ein Kommentar

  1. Glückwunsch zu diesem Finish!

    Der Zieleinlauf muss ja wirklich grandios in FFM sein und super, dass du auch gute durch die letzten KM gekommen bist.

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