Runner#8 KW28: Noch 10 km bis Marathon…

Update Operation “Pheidippides with an happy end”
Laufleistung: 51 kmTraining: 3 Laufeinheiten, 3 Bodyweight Trainings (7-30 min.)

Motivation: Besser als letzte Woche

Respekt vor der Aufgabe: Langsam hab ich das Gefühl – ich schaffe es…

Wie ist es mir diese Woche ergangen:

Welchen Unterschied eine Woche ausmachen kann. Letzte Woche war mein Respekt vor der Aufgabe noch unendlich groß, diese Woche sieht die Sache schon ganz anders aus. Trotz ausgiebiger Grillparty am Samstagabend, hatte ich mich entschlossen am Sonntag die 30 km Grenze zu knacken. Gesagt getan: Ich bin also mit meiner neuen Laufweste nebst 2 l Flüssigkeit und diversen Schokoriegeln losgelaufen. Die Idee war, die Sache möglichst langsam anzugehen (GA1 Bereich) – so war auch die Vorgabe aus meinem 2peak.com Trainingsplan. Nach 5 km habe ich schon gespürt „heute könnte es klappen“ – trotz schwacher Batterie (das iPhone war nicht vollständig geladen) bin ich einfach im Forrest Gump Modus weitergelaufen und weitergelaufen und weitergelaufen…
Und wie ist der Zufall so will, lief ich an der ‚Kotzgrenze‘ in einen Regenschauer… Wie sich doch die Bilder gleichen können. Nass aber noch guter Dinge bin ich einfach weiter. O. K. die folgenden Kilometer waren irgendwie hart, vor allem weil es ab Kilometer 22 noch mal rund 2 km bergauf ging. Aber was soll ich motzen, in zwei Wochen ist der Nürburgring Lauf. Dort geht es 5 km am Stück bergauf. So bei Kilometer 24 ging’s plötzlich von ganz alleine – das hat mich sehr überrascht, aber von da an war klar: Ich würde 30 km schaffen! Das komische daran war, dass ich bei Kilometer 30 plötzlich nicht mehr weiterlaufen wollte. Als ob mir jemand sagen wollte: „Es reicht jetzt!“ War das jetzt der Mann mit dem Hammer?
Die letzten rund 2 km waren sehr anstrengend und ich bin noch sehr langsam gelaufen. Die Uhr zeigte 31,83 km als ich wieder zuhause war und irgendwie hatte ich nun den Eindruck, dass die 42,2 km machbar sind.
Das erstaunliche daran war, dass ich am nächsten Tag praktisch keine Probleme mit der Muskulatur, den Sehnen oder den Gelenken hatte! Wie sagte einst Dieter Baumann: Es ist nicht die Distanz die einen ‚umbringt‘, sondern die Geschwindigkeit. 🙂
Nächste Woche schreibe ich einen Bericht über meine Laufweste (natürlich von Inov-8) ein wirklich cooles Teil, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Stay tuned…

About Markus (aka Runner #8)

Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone... ...also so ab km 35 :-)

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