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Runner#8: KW17 – Wer oder was ist MAS?

Update Operation „Pheidippides with an happy end“ – Kalenderwoche 17

Laufleistung: 52 km (davon 17 km mit dem Rad)

Trainingsplan: Online-Trainingsplan von  2Peak.com

Training: 4 Laufeinheiten, 4 Bodyweight Trainings (7-30 min.), 1 Rad-Einheit

Motivation: Sehr gut – Der Urlaub brachte Entspannung…

Respekt vor der Aufgabe: Immens, aber machbar!

Schuhe: Diese Woche bin ich mit den Road-X Lite 155 und den guten alten Trailroc 245 gelaufen.

Wie ist es mir diese Woche ergangen:

Diese Woche war ‚Power-Kriechen‘ (Grundlagenausdauer 1) angesagt. Aber gut, war irgendwie ganz entspannt. Als Motivation habe ich noch die Live-Übertragung vom Hannover Marathon angeschaut. Schade, daß Lisa Hahner aufgeben musste. Aber bitte schön: Mit einer Plantarfasziitis laufen? Sehr cool waren die Interviews die Dieter Baumann während des Laufs gab. Mal kurz hingestellt und mit den NDR-Leuten gequatscht und weiter ging es. Und dann ist der noch ganz entspannt 3:14:41 h gelaufen!!! Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß beim Zuschauen und habe viel über Hannover gelernt: Mehr davon! 🙂

Heute am Nachmittag überkam es mich allerdings: Ich wollte unbedingt mal einen MAS Test machen! MAS? Nie gehört? MAS steht für Maximum Aerobic Speed. Nun bis vor kurzem wusste ich auch nicht was das ist. Ich bin im Rahmen meines 2Peak.com Abos drauf gestoßen. Im Prinzip dient es dazu die Trainingsbereiche zu ermitteln und das ganz ohne Laktattest (man kann auch seine Wettkampfzeiten anhand eines MAS Tests hochrechnen lassen…). Das ganze funktioniert so: Man sucht sich eine flache Strecke (am besten eine 400 m Laufbahn) raus und macht sich zunächst 20 Min. warm (einlaufen, mobilisieren, stretchen). Danach gilt es 2000 m möglichst schnell und doch möglichst gleichmäßig zu laufen. Dann nimmt man die benötigte Zeit und den max. Puls den man erreicht hat und schwups, spuckt einem 2Peak.com die entsprechenden Herzfrequenzbereiche und die Pace je Zone raus. Soweit in der Theorie: Da ich den Test noch nie gemacht hatte, habe ich mich – bis dato – mal auf Erfahrungswerte gestützt und Daten eingetragen um überhaupt eben diese HF-Zonen fürs Training zu bekommen. Aber heute wollte ich es eben wissen: Also aufwärmen, einlaufen die Garmin auf eine Lap-Distance von 400 m programmieren. …und los – klar am Anfang ging es ab wie die Feuerwehr die erste Runde war schnell vorbei und die Uhr zeigte etwas über 4:00 Min./km – Runde zwei war dann schon etwas schwieriger und die Pace ging auf 4:35 Min./km zurück – zusammenreißen und weiter machen, Runde drei 4:33 Min./km – grrrr, ….und plötzlich: Ich hatte mich eingegrooved und Runde vier war mit 4:11 Min./km wieder schneller. Allerdings war ich froh, dass ich Runde fünf mit 4:13 Min./km hinter mich gebracht habe – geschafft. Danach war mir erstmal schwindelig…

Zuhause angekommen habe ich die Werte sofort bei 2Peak.com verewigt. Ergebnis: Ich war schneller als geschätzt aber mein Maximalpuls lag deutlich niedriger als erwartet. Insgesamt musste ich meine Schwellwerte für die Herzfrequenzzonen nach unten korrigieren, jedoch ’sank‘ auch gleichzeitig die Pace (ich wurde also schneller). Gut, dann werden wir nun so weiter trainieren und in vier Wochen den ganzen Spaß wiederholen. Ich bin schon auf die Entwicklung gespannt… Ich auch?

Stay tuned…

 

PS: Der Test der 2Peak-App kommt noch, versprochen…

About Markus (aka Runner #8)

Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone... ...also so ab km 35 :-)

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Ein Kommentar

  1. Update MAS-TEST: Ich habe den Test im August wiederholt. Zugegeben, ich war nicht hundertprozentig fit und war minimal langsamer als im April. Allerdings scheinen die errechneten Herzfrequenzwerte nun realistischer als im April.

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