Runner#8: KW14 – Bericht aus Bonn

Update Operation „Pheidippides with an happy end“ – Kalenderwoche 14

Laufleistung: 30 km pro Woche

Trainingsplan: Im Moment tendiere ich hin zu 2Peak.com (nur um der Sache auf den Grund zu gehen; ja ich weiß, teuer und in den Augen der meisten Läufer ‚unorthodox‘)

Training: 2 Laufeinheiten (Tapering-Woche), 4 Bodyweight Trainings (7-30 min.)

Motivation: Spitze!

Respekt vor der Aufgabe: Immens, aber machbar!

Schuhe: Trailroc 245 von Inov-8 und nun auch die neuen F-Lite 252 – die Road-X Lite 155 sind unterwegs. (Harr-Harr-Harr…. Es folgt ein Schuhtest…)

Wie ist es mir diese Woche ergangen:

Noch 201 Tage: Gestern (06.04.2014) stand der erste Wettkampf an. Halbmarathon in Bonn. Bei besten äusseren Bedingungen ging es in der… …8. Startgruppe (?) auf die Reise. Ehrlich gesagt, das ist ziemlich schlecht gemacht. Das Startprozedere dauert ewig. Aber sei es drum, der Plan war wieder unter 2 h Stunden (mehr geht noch nicht) ins Ziel zu kommen. Also die Garmin 620 so programmiert, dass ich die ersten 10 km mit 5:40 min./km laufe und den Rest etwa mit 5:30 min./km. Jetzt galt es nur noch jemanden zu finden der die Pace mitgeht. Wie es der Zufall wollte, traf ich so nach einem Kilometer eine junge Dame die das selbe Ziel wie ich verfolgte. Also los ging’s. Die ersten Kilometer immer mit 5:30 min./km – hm, war das nicht zu schnell? Der Puls war erstaunlich niedrig. Fräulein H. aus B. hielt super mit und so entwickelte sich neben einem netten Gespräch auch ein sehr konstanter Lauf entlang des Rheins. Auf der zweiten Hälfte (bei km 11) verloren wir plötzlich Zeit. Was war passiert? Nun, die Strasse wurde enger und wir sind auf einige aufgelaufen, die vor uns gestartet sind und beim Verpflegungsstand ‚anstanden‘.  Bei km 12 war alles wieder normal und die Pace war immer noch bei 5:30 min./km. Fräulein H. hatte sich immer die 5 km Splits aufgeschrieben. bei km 10 waren wir rund 2 Minuten unter der geplanten Zeit bei km 10 noch ca. 1:45 Min. bei km 15 aber schon wieder über 2 Minuten. Langsam näherten wir uns km 18, wo ich normalerweise immer einen Hungerast bekomme. Aber diesmal nicht! Km 18 und 19 gingen mit 5:25 min./km und am Schluss konnten wir sogar auf 4:50 min./km steigern (obwohl bei km 20 die rechte Wade keine Lust mehr hatte und langsam hart wurde). Die Uhr blieb‘ bei 1:55:43 h stehen. Deutlich besser als beim letzten HM. Das lässt hoffen. Das nächste Ziel wären dann wohl die 1:50 h??? 😉

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals recht herzlich für den tollen Lauf bei meiner Laufpartnerin von gestern bedanken.

Erstaunlich war, ich hatte keinerlei Probleme mit tauben Fingern (bekomme ich sonst bei km 13) und dem Hungerast bei km 18. Für mich heisst das, dass sich das Bodyweight Training bezahlt macht und dass es sich doch lohnt, Long-Jogs über eine persönlich kritische Marke (bei mir 18 km) zu machen, um den Körper darauf zu konditionieren. Ausserdem scheinen sich die Intervall-Trainings von 2Peak.com bemerkbar zu machen. Ich konnte am Schluss noch locker zulegen und mein Puls war ebenfalls deutlich niedriger als sonst.

Ich bin auf jedem Fall mega-zufrieden.

Alle meine Kollegen / Blogger sind ebenfalls gut ins Ziel gekommen. Teilweise sogar mit PB. Das Training scheint sich langsam aber sicher auszuzahlen.

Übrigens: Wie schon erwähnt tendiere ich im Moment dazu, meine Marathon-Vorbereitung mit 2Peak.com zu machen wenngleich diese unorthodox an die Sache rangehen und eher auf Long-Jogs verzichten . Mal sehen ob ich trotzdem ins Ziel komme.

Nächsten Montag gibt es die inoffizielle Inov-8 Werbeveranstaltung (nicht ge-sponsort) mit den Schuhtests. 🙂

Stay tuned…

About Markus (aka Runner #8)

Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone... ...also so ab km 35 :-)

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