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Und nach dem Lauftraining erst mal einen Jack Daniels…..

Es ist mal wieder an der Zeit ein Update zur Mission Impossible 2016 – oder zur Mission Amsterdam zu geben. Nach starkem Start im Januar – einem schwachen Februar – leichtem Aufbäumen im März und einem ordentlichen April, bin ich inzwischen wieder etwas zuversichtlicher in Amsterdam ans Ziel zu kommen, auch wenn mich aktuell ein paar Probleme im Knie plagen…. Aber dazu gibt es in Kürze einen Bericht.

Wie der ein oder andere sicher mitbekommen hat, habe ich vor 2 Wochen einen ersten Test-Wettkampf (10k) erfolgreich abgeschlossen. Mein aktuelles Training hat inzwischen wieder etwas Konstanz und ich versuche meinen Trainingsplan mit 3 Tagen die Woche durch zuziehen. Aus den Erfahrungen von 2014 setze ich dabei wieder auf den Runningcoach.

Zusätzlich zu den Analysen von Garmin Connect und Runtastic, habe ich parallel damit angefangen, meine Trainings auf runalyze.de hochzuladen. Dort gibt es jede Menge an Auswertungen – unter anderem eine VDOT Analyse nach Jack Daniels.  Anhand derer kann man schön sehen, wie sich die Form entwickelt und wie schnell sie wieder in den Keller geht, wenn man nicht regelmäßig trainiert. Hier könnt ihr z.B. meine Form der letzten 12 Monate sehen. Man sieht schön, wie der Fitnessgrad ansteigt, seit ich ab März wieder regelm. trainiere.

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Darstellung der aktuellen Form.

Jack Daniels ist einer der international bekanntesten Lauf-Coaches und Autor des Buches „Die Laufformel„. Seine auf eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende VDOT-Formel soll ein effektives Lauftraining ermöglichen und ermittelt u.a. die richtige Pace, mit der ich meinen Halbmarathon oder Marathon laufen soll. Daneben basiert sein Training auf einer Mischung aus „harten“ und „weichen“ Trainingsläufen, da sich die körperliche Leistungsfähigkeit in den Pausen entwickelt.

Ich will jetzt gar nicht mehr in die Details gehen, aber auf jeden Fall passen die Trainingsmethoden vom RunningCoach und die von Jack Daniels meiner Meinung nach relativ gut zusammen. Die Analysen auf Runalyze nutze ich vor allem um eine zusätzliche Analyse meines Trainingsfortschritts zu bekommen und noch mal einen Anhaltspunkt über die Pace zu bekommen, die ich für den Wettkampf nutzen soll. Zumindest die Prognose für meinen 10k hat zu 100% gepasst, von daher werde ich das in den nächsten Rennen weiterverfolgen, zumal meine Fitness ja (hoffentlich) von Monat zu Monat besser wird.

Sehr cool auf Runalyze sind übrigens auch die anderen Statistiken. Das geht so weit, dass man Auswertungen basierend auf dem Trainingspartner oder dem Wetter machen kann. Sehr schön ist z.B., dass man auch wunderbar sehen kann, in welchen Trainingszonen man von der Pace oder der HFQ läuft und damit sehr einfach einen Überblick bekommt, wo man ggf. zu wenig trainiert. Dazu bekomme ich auch einen Überblick über meine Traningsschuhe oder meine Trainingsbekleidung (wenn ich es mitpflege).

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Überblick zu den Statistiken
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Statistik zu den Tempobereichen

Wie gerade erwähnt nutze ich inzwischen sehr gerne die Prognose Rechner, die mir eine Endzei nach Jack Daniels (VDOT), Robert Bock (CPP), Herbert Steffny oder David Cameron errechen. Damit kann ich dann eine „Strategie“ für den Wettkampf festzulegen. Da ich ein sehr „zurückhaltender“ Läufer bin, teile ich mir meine Rennen immer sehr langsam ein. Nach den Erfahrungen mit den Prognosen in den 10k Rennen, möchte ich aber das jetzt auch mal bei einem HM und ggf. auch beim Marathon versuchen. Da hilft es, wenn nicht nur der RunningCoach mir eine Zeit von 04:10:00 vorherssagt, sonder z.B. auch Jack Daniels oder Herbert Steffny.

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Prognose der Ergebnisse

Aktuell habe ich noch etwas Nachholbedarf bei den Wettkämpfen, da die Prognosen ohne diese noch relativ ungenau sind.

Aaaaaaber… Ich hab ja noch ein paar Monate…. Wobei….. So viele sind es gar nicht mehr……

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich Runalyze für jeden lohnt, der seine Rennen, Trainings, etc. gerne Analysieren möchte und dabei nicht nur zu sehen, wie sich die HFQ entwickelt, oder wie schnell man gelaufen ist, sondern gerne auch mal verschieden Modelle über die Daten laufen lassen will. Braucht sicher nicht jeder – ich finde es super.

 

About Dietmar

Ich laufe seit 2012 und versuche das ganze mit dem nötigen Ernst, aber immer mit Spass zu betreiben.

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Ein Kommentar

  1. Die Seite ist sehr gut! Ich habe zum Spaß mal den Content meiner 920 XT hochgeladen. Schon spannend, was man da alles über Lauf-Metriken lernen kann… 🙂

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