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Test – Brooks Pure Connect 3

Nachdem ich mir schon mit dem Pure Flow 3 das dritte Update geholt hatte, musste ich mir auch meinen Lieblingsschuh für Trainings nach dem Update 2014 holen. Den Pure Connect 3.

Der Brooks Connect ist der „minimalste“ von Brooks Pure Reihe – das merkt man schon, wenn man ihn in die Hand nimmt. Auf den ersten Blick wirkt er 2 Nummern zu klein (in Wirklichkeit war er eine halbe Nummer größer als der Flow) und deutlich leichter. Das liegt daran, dass er wirklich eng am Fuß geschnitten ist – und zwar nicht nur das Obermaterial, sondern auch die Sohle. Damit hat man mehr Freiraum für den Fuß, was für Läufer die Schuhe wie z.B. den Asics Kayano gewohnt sind, sehr ungewohnt sein dürfte. Falls ihr euch für den Schuh interessiert und noch keine Erfahrung mit Natural Running habt, solltet ihr euch auf jeden Fall langsam an den Schuh herantasten.

Wie im
mer bei Brooks, brauche ich die Schuhe nicht einzulaufen – bestellt bei meinem Onlinehändler meiner Wahl – angezogen – los laufen. Was man schon auf den ersten Metern merkt – es läuft sich einfach schnell mit dem Schuh und es macht extrem viel Spaß. Vor allem die kurzen Sprints sind der Hammer, da man bis auf die Dämpfung vom Schuh praktisch nichts merkt. Bitte nicht falsch verstehen, der Schuh gibt einem jede Menge Feedback, aber eben direkt vom Boden und nicht vom Schuh. Man spürt jeden Schritt auf dem Asphalt und dennoch bietet der Schuh ein sehr komfortables und angenehmes Laufgefühl.

Beim laufen hat man wirklich kaum Gewicht an den Füssen und ist mal wieder geneigt zu schnell zu laufen. Auf Asphalt ist das auch kein Problem. Wenn der Weg uneben wird, bekommt der Fuß einiges zu tun, da die fehlenden 2 cm Breite praktisch durch die Fußmuskulatur stabilisiert werden müssen. Klingt dramatisch – macht aber Spaß ^^.

Wie bei der Pure Reihe üblich, fällt auf den ersten Blick die interessante Sohlenkonstruktion auf. Die Kerbe zwischen dem großen Zeh setzt sich im Mittelfuß fort und macht den Schuh sehr flexibel. Dazu tragen auch die kreisförmigen Ballen bei, die an den typischen Kontaktstellen platziert sind. Die Ferse ist abgerundet und soll für möglichst späten Bodenkontakt sorgen.

All diese Merkmale hat sich Brooks vom Barfußlaufen (Modewort: “Natural Running”) abgeschaut. Das macht sich durchaus bemerkbar: Der Pure Connect läuft sich anders als klassische Laufschuhe. Man spürt deutlich mehr vom Untergrund, läuft bewusster und kommt fast wie von selbst mit dem Vor- bzw. Mittelfuß auf. Das ist zunächst ziemlich ungewohnt und deshalb anstrengend. Bänder und Waden müssen deutlich mehr arbeiten. Nach einigen Trainingseinheiten gewöhnt man sich aber daran. Das direkte, unmittelbare Laufgefühl macht dann einfach Spaß.

Trotz des geringen Gewichts und der flachen, flexiblen Außensohle ist der Pure Connect kein radikaler Barfuss-Schuh. Die Dämpfung ist wie bei allen Schuhen der Pure Linie erstaunlich komfortabel. Das macht den Schuh aber alltags tauglich, d.h. man kann ihn getrost für seine Trainings, sowie auch für den Wettkampf über 20km einsetzen.

Für mich ein eindeutige Kauftipp.

Hier noch mal die Daten, sowie die Bewertung:

Gewicht: 213 gr.
Sprengung: 4mm
Preis: ca. 100€ (ich hab ihn bei 21run für 75€ geholt)

Nachdem ich mir schon mit dem Pure Flow 3 das dritte Update geholt hatte, musste ich mir auch meinen Lieblingsschuh für Trainings nach dem Update 2014 holen. Den Pure Connect 3. Der Brooks Connect ist der "minimalste" von Brooks Pure Reihe - das merkt man schon, wenn man ihn in die Hand nimmt. Auf den ersten Blick wirkt er 2 Nummern zu klein (in Wirklichkeit war er eine halbe Nummer größer als der Flow) und deutlich leichter. Das liegt daran, dass er wirklich eng am Fuß geschnitten ist - und zwar nicht nur das Obermaterial, sondern auch die Sohle. Damit…

Brooks Pure Connect 3

Laufgefühl
Passform
Gewicht
Dämpfung
Grip Offroad
Grip Asphalt

Kauftipp

Eindeutiger Kauftipp

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About Dietmar

Ich laufe seit 2012 und versuche das ganze mit dem nötigen Ernst, aber immer mit Spass zu betreiben.

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