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R#5 – Ist der Strongman der Ballermann der Läufer?

Wie ihr sicher schon gelesen habt, haben die Blogger hier am vergangenen Wochenende am Strongman-Lauf in Belgien teilgenommen. Dadurch, dass wir eine relativ große Gruppe waren (15 Teilnehmer) und wir ganze zwei Nächte geblieben sind, war das für uns ein sehr schöner Event, bei dem man nicht wie üblich schnell hinfahren, Unterlagen holen, Laufen, zurück fahren…. musste, sondern das ganze etwas entspannter angehen konnte.

Die Frage, die sich aber sicher viele stellen ist…… Ist ein Strongman eine ernst zunehmende Laufveranstaltung, oder eher etwas für die Ballermanngemeinde. Ich muß ehrlich zugeben, dass ich an dem Lauf nicht teilgenommen habe um die 16km zu laufen, sondern um Spaß zu haben und mal eine neue Herausforderung zu haben. Inzwischen habe ich jede Menge Halbmarathons “gefinished” und habe mal wieder etwas neues gesucht, was nicht so ernst genommen wird – da kam mir die Idee an diesem Lauf teilzunehmen und meine Lauf-freunde fanden (wie man sieht) auch ganz gut.

Ok – beurteilen wir das ganze mal aus Läufersicht. Organisation und Startaufstellung ist wie bei einem “normalen” Lauf. Nachdem der Startschuss gefallen war, machten sich 3.000 Menschen auf den Weg um die 16km und 30 Hindernisse zu bewältigen. Allerdings gab es nach gut 1,5km einen Stau. Die Organisatoren hatten eine Stelle eingebaut, an der gerade mal zwei Läufer nebeneinander laufen konnte. Der Effekt war – Stau… Ich hatte noch Glück, dass ich bei den ersten war und damit ca. 15 Minuten stehen, bzw. nur sehr langsam “voran trippeln” konnte. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich schon die ersten Zweifel, ob das wirklich eine gute Idee war. Nachdem sich das Läuferfeld vor mir allerdings durchgekämpft hatte, gingen die restlichen Kilometer ohne Stau weiter, d.h. von da an, konnte man frei laufen und mußte nur bei dem ein oder anderen Hindernis ggf. kurz warten, bis der Läufer vor einem durch war. Das Ganze hat in Summe (zumindest mir) sehr viel Spass gemacht. Laufen, klettern, kriechen, schwimmen und die obligatorischen Stromschläge (alternativ konnte man auch die “Pussy-Lane” nutzen) waren eine schöne Abwechslung zum normalen Lauf. Zudem war die Strecke sehr abwechslungsreich. Man lief auf Asphalt, tiefen Kies, Schotter, Waldwege, Sand, etc.. dadurch wurden insbesondere auf den langen Kies-strecken die Füsse, etc. sehr abwechslungsreich belastet. War zwar ziemlich anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht.

Daher kann ich das jedem Läufer empfehlen – es ist zumindest ein Training, das mal andere Impulse setzt und man den ganzen Körper belastet. Etwas vorsichtig sollte man allerdings bei den Hindernissen sein. Einer meiner Laufkollegen ist beim Bergab laufen umgeknickt und hatte dann einen dicken Knöchel. Dies war aber (von Abschürfungen abgesehen) die einzige Verletzung in unserer Gruppe.

Bedeutet…. Ich bin wieder dabei, wobei das nächste mal die Messlatte natürlich höher gesetzt werden muß – bedeutet, es sollten schon mindestens 20km sein 😉

About Dietmar

Ich laufe seit 2012 und versuche das ganze mit dem nötigen Ernst, aber immer mit Spass zu betreiben.

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